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Schiffarht auf der Ostsee...

Die Fischerei auf der Ostsee verlangt Sorgfalt und vernünftiges Verhalten. Selbst die Aussicht auf den grössten Fisch rechtfertigt es nicht, sicherheitsmässige Kompromisse einzugehen. So ist das Fischen bei Windgeschwindigkeiten über 10-12 Metern pro Sekunde normalerweise nicht ratsam. Ausserdem ist es wichtig, vor dem Beginn einer Fischtour immer einen lokalen Wetterbericht zu hören.

Angelt man in der kalten Jaheszeit, ist geeignete Kleidung sehr wichtig. Ein Sicherheitsanzug mit ausreichendem Auftrieb oder andere wasser- und winddichte Kleidung, kombiniert mit einer Rettungsweste, ist obligatorisch. Die weitere selbstverständliche Sicherheitsausrüstung umfasst Notraketen, Mobiltelefon und gerne ein VHF-Funkgerät. Der VHF-Kanal 16 wird über 24 Stunden am Tag von Radio Lyngby abgehört, und ausserdem können mit dem Gerät andere Fischerboote in der Nähe um Hilfe gebeten werden.

Neben der eigene Sicherheit sind bei der Anglerei auch gewisse Markierungen zu beachten. Die Gerätschaften der gewerblichen Fischer sind mit zwei Flaggenbojen markiert, von denen man immer gehörigen Abstand halten soll. Das Fangerät liegt zwischen den beiden Bojen, wobei die westliche immer mit zwei Flaggen versehen ist, während die östliche nur eine Flagge aufweist. Befindet sich das Fanggerät weiter nördlich, ist immer die nördliche Boje mit zwei Flaggen und die südliche mit nur einer Flagge ausgerüstet. Daher kann man mit Hilfe des Kompasses sehen, wie man dag Fanggerät ohne Risiko eines Kontaktes passieren kann. In der Praksis gibt es aber so viel Wasser in der Ostsee, dass die meisten Trollingangler sich ganz einfach in gutem Abstand zu allen Flaggenbojen halten.

Geräte der Berufsfischer




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